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Line 6 – LowDown 150

Die Bassverstärker der LowDown®-Serie von Line 6, ich selber spiele den Low Down 150 Live und im Studio und stelle ihn von daher auch hier vor, bieten neben einem sehr verlockenden Preis einen hervoragenden Sound und viele Features die in dieser Preisklasse und in dieser Qualität ihres gleichen suchen. Die LowDown-Verstärker bieten 5 Modelle legendärer Bass-Amps und eignen sich gleichermaßen für Funk, Rock und andere Stile. Unter 4 frei programmierbaren Speicherplätzen (36 mit einem FBV Shortboard™), können zudem individuelle Einstellungen abgelegt werden. Dank der schnell ansprechenden Endstufe, liefern die Amps einen hervorragenden Druck bei gleichzeitig astreiner Definition.

Nun zu den Funktionen des Low Down 150:

  • 5 unfassbar gute Bassverstärkermodelle: Clean, R&B, Rock, Brit und Grind
  • 5 unverzichtbare Basseffekte: Synth, Compressor, Envelope Filter, Octaver und Chorus
  • DEEP-Schalter mit spezieller Sound-Bearbeitung für den richtigen Fettgehalt
  • XLR-Direktausgang mit exklusivem A.I.R.™-Modeling von Line 6
  • 4 programmierbare Speicher/36 im Verbund mit einem FBV Shortboard™
  • Kopfhöreranschluss
  • 1/8”-Eingang für CD/MP3-Spieler
  • Eingebaute chromatische Stimmfunktion
  • Anschluss für FBV Express™- oder FBV Shortboard™-Bodenleiste
  • 12”-Lautsprecher
  • 150W
  • Der praktische Amp im geneigten Monitor-Gehäuse
  • Dimensions: 48lbs, 16″L x 17.5″W x 21.5″H

Die Verstärkermodelle:

Clean
Dieses vom Eden Traveler inspirierte* Modell ist “clean”, “funky” und eben mit Leib und Seele “Fusion”. Der Bass ist warm, die Höhen präsent.

R&B
Dieses von einem 1968er B-15 Flip Top inspirierte Modell frönt den späten 1960ern und frühen ‘70ern mit einem “cleanen” aber fetten Sound. Diesen Sound kennst du von den goldenen Motown-Platten, wo oftmals James Jamerson die Bass-Saiten zupfte.

Rock
Dieses Modell wurde von einem 1974er Ampeg® SVT® angeregt. Jenes Arbeitstier ist auf unzähligen Aufnahmen zu hören und wird auch heutzutage noch auf die Bühne vieler Arenen und Stadien gekarrt. Der satte Sound dieses 150-Kilo-Ungetüms (8×10”-Box nebst Top) befindet sich in dem federleichten Combo und ich muss sagen, er kommt sehr nahe an den Originalsound ran.

Brit
Dieses Modell basiert auf einem 1968er Marshall® Super Bass und erzeugt jenen angezerrten Bass-Sound, auf den britische Rockpioniere wie die Cream und Who Ende der ‘60er abfuhren.

Grind
Der Name ist Programm – dieses Modell bedient die Rock-Generation vom Schlage der Alice in Chains, Mudvayne und Rage Against The Machine. Basierend* auf einem angezerrten SansAmp PSA-1, der mit einem SVT® verbunden wurde –und hier mit dem “cleanen” Direktsignal angereichert wird– liefert dir dieses Modell die böse und druckvolle Aggression, die man jenseits der Schallmauer ganz einfach erwartet.

Synth
Quasi hinter dem MODEL-Regler befindet sich die Geheimwaffe, mit der man den LowDown in einen klassischen Bass-Synthesizer der glorreichen ‘70er verwandelt. Von Funk bis neuzeitlichem Rock werden hier alle Geschmacksrichtungen bedient. Und erstmals bleiben sogar deine dynamischen Feinheiten erhalten!

Effektmodelle:

Envelope filter
Basierend* auf einem Q-Tron, ist dieses Modell das wohl phatteste Envelope-Filter der Geschichte. Diesen Effekt kennst du garantiert von unzähligen Funk- und Rock-Songs.

Octaver
Dieser Effekt basiert* auf dem EBS® OctaBass® und versieht jede gespielte Einzelnote mit ihrem Pendant in der darunter liegenden Oktave.

Chorus
Beruht auf dem Chorus von T.C. Electronic®. Das ist der mit Abstand filigranste und expressivste Chorus-Effekt, der jemals für die Bassgitarre entwickelt wurde. Er schwächt die tiefen Frequenzen nämlich nicht ab und macht einen Fretless-Bass noch unwiderstehlicher.

XLR-Direktausgang für’s Studio und den Live-Einsatz
Der XLR-Direktausgang eignet sich sowohl für den Studiobetrieb als auch für eine direkte Verbindung mit dem FOH-Pult im Live-Einsatz. Dieser Ausgang bietet die von Line 6 entwickelte A.I.R.™-Technologie.

Fazit:
Der LowDown 150 hat mich voll überzeugt. Die weiteren Modelle: Studio 110, LD 175 und LD 300 Pro konnte ich auch einige Zeit testen, habe mich dann aber ganz bewußt für den 150 entschieden. Er ist transportabel, bietet für einen Combo seiner Größe einen unheimlich transparenten und druckvollen Sound, die Qualität der Effekte sind für diese Preisklasse mehr als ansprechend, er kann im Proberaum mithalten und auch Live über XLR überzeugen. Soll es etwas mehr Leistung sein und über eine „transportable Alternative“ hinausgehen, ist sicherlich der LD 300 zu empfehlen. Ich kann nur jedem Bassisten empfehlen die Modelle einmal anzutesten!

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Thema: Amps |

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4 Kommentare

  1. 1
    masterbass 

    Ok, für den Preis ist das Teil wirklich OK. Dennoch hat es mich nicht wirklich überzeugt. Ich konnte das Teil auch mal ausgiebig ausprobieren. Und auch wenn die Effektsektion wirklich ansprechend ist, macht mir das Tei definitiv zu wenig Druck. OK, vielleicht bin ich von meinem Combo zu sehr verwöhnt….
    Fazit: Für den Preis eine echte Alternative!

  2. 2
    Francis 

    Hi masterbass,
    in Punkto Druck kann ich Dir recht geben, da könnte es mehr sein. Bei Gigs und im Studio gehe direkt über den XLR-Out raus, da macht er das locker wieder weg. Aber wie auch schon sagst, man muss immer den Preis daneben stellen und da ist er meiner Meinung nach vom P/L-Verhältnis z.Z. unschlagbar.

  3. 3
    Joachim 

    Hey, guter Test. Danke.
    Hab mir den 150er schon vor einiger Zeit knapp nach seinem erscheinen gekauft und mich damals auch bewusst für ihn und gegen den 175er entschieden. Der war einfach zu groß und wuchtig. Den Sound empfinde ich immer noch als Top für den Preis, zumal ich ab und an die unterschiedliche Sounds auch wirklich einsetze und nicht nur über meinen Favoriten „Rock“ spiele. Momentan spiele ich aber doch mit dem Gedanken mir eine größere Variante zuzulegen, da mir der 150er für meinen 5-Saiter untenrum einfach zu wenig bringt. Ich schwanke aber noch stark zwischen einem 2x10er LowDown und dem 400er Top plus entsprechender Box.

  4. 4
    Francis 

    Hi Joachim,
    das HD400 Top habe ich vor kurzem noch mit einer 4 x10er angespielt. Nicht schlecht, aber hier ist mir der Boogie 400+ lieber (den ich mir vor kurzen wieder zugelegt habe) 🙂 In Punkto Preis/Leistung ist das HD400 Top allerdings der Knaller, würde aber nicht tauschen wollen.

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